Jeeehh 3 Wochen Ferien

 

 

14.September 2018,  Samstag 13:30 Uhr.

Jeeeh Abfahrt , es liegen drei Wochen Ferien vor uns.

Das Reisewetter ist super.

 

Das Muiggiloch haben wie am Dienstag in der Fiat-Garage in Embrach abgeholt.

Leider hatten wir den dritten Maderschaden ( diese doofen Viecher, gibt doch besseres zum Fressen).

 Zum Glück haben wir eine gute Versicherung „ die Interthur der AXA“ die hat alles bezahlt.

 

In der Landi kaufen wir noch einen Jethelm für auf’s „Gnagi“, so heisst unser neuer Roller. Den haben wir diese Woche neu gekauft und nimmt den Platz im Anhänger ein.

 

Jetzt aber los, wir fahren durch den Schwarzwald nach Peterzell.

Einmal mehr essen wir bei Dieter zu Abend.

Claudia bestellt Frische Steinpilze mit Knödel und ich feine zarte Rindszunge mit Spätzle. Wie immer hervorragend zubereitet, Dieter!

Zum Dessert einen Williams und später einen Mirabellen und ein Ziebärtle.

Bei schönstem Wetter fahren wir am Sonntag 80 km weiter nach Neuried.

In Neuried haben wir uns 2 Falt E-Bike „Mobilist“ bestellt die wir am Montag abholen werden.

Wir parken bei der Sporthalle auf dem riesen Parkplatz der unser Nachtlager wird.

Am Nachmittag spazieren wir zum  Dorf Herbstfest und kehren ein.

Zurück an der Sporthalle schauen wir uns das Fussballspiel  vom FC Altenheim an.

Claudia versteht die Welt nicht mehr: Hausi und Fussball schauen???? !!!! Hallo, was ist geschehen.

Wir geniessen noch die letzten Sonnenstrahlen.

Montag Morgen sind wir punkt 10 Uhr bei unserem Fahrradhändler.

Unsere Klapp-Räder stehen schon bereit. Die Beratung ist auch diesmal super. Wir kaufen noch Zubehör, Taschen und Korb.

Beim Womo verstauen wir die Velos im Hänger.

Auf der Autobahn fahren wir Richtung Tier an der Mosel.

In Lösnich, da waren wir vor 2 Jahren schon mal, fahren wir auf den Stellplatz direkt an der Mosel.

Wir geniessen die Sonne. Ich koche zum Abendessen Spaghetti mit Steinpilzsauce.

Leider sagt die Kassiererin dass wir wegen den Blaualgen nicht in der Mosel schwimmen dürfen, Schade!

Bei einem Spaziergang durch den Stellplatz quatschen wir Deutsche an, die haben solche Vorzelte wie wir eins möchten. Sie sind sehr zufrieden.

Heute Mittwoch fahren wir140 km weiter nach Hasenfeld auf den Camping Habersauel. Wir buchen 2 Nächte.

Der Camping ist riesig. Die meisten Gäste sind auf festen Plätzen.

Ganz hinten hat es eine grosse Wiese auf der wir unser Heim parkieren, direkt am Bach.

Das Wetter ist windig aber schön.

Claudia putzt das Muiggiloch. Am Nachmittag gehen wir mit Gnagi auf Entdeckungsreise. Wir schauen uns eine alte Burg an.

In der Nacht windet es arg. Orkan Böen sagen sie im Radio.

Claudia hat fast nichts geschlafen.

Am nächste Tag ist es bedeckt, wir fahren weiter.

Jetzt beginnt der Regen und Wind kommt auch wieder auf.

Bei Sonnenschein kommen wir in Winterswijk an

193 km sind es zu Obelink, der grösste Camping-Zubehör Anbieter Europas, glaube ich. Mega, mega gross.

Wir kaufen uns ein aufblasbares Vorzelt, ein Möbel für das Geschirr und sonstige Kleinigkeiten. Unser Einkaufswagen ist übervoll.

Aber es sieht nach mehr aus als es ist.

Wir verstauen alles im Anhänger. Jetzt ab auf den Camping Vreehorst, der liegt ganz in der Nähe. 19 Euro ink.Strom, Hallenbad, Swimming Pool. 3 Nächte werden gebucht.

Am Abend beginnt es wieder zu regnen. Wettervoraussicht in den nächsten Tagen: nicht rosig.

Am nächsten Tag fahren wir mit den Velos nochmals zu Obelink. Wir sind uns nicht sicher ob wir wirklich das richtige Zelt gekauft haben. Ich meine wir müssten die Markise verschieben.

Bei Obelink haben sie auch eine Werkstatt, da gehe ich mal fragen. Leider geht das nicht, die Stabilität lässt nach.

Mit den Fahrräder fahren wir weiter in die Stadt zum Markt. Die bieten leckere Sache an. Ich kaufe diverse Salami, Wildsau, Hirsch, Roquefort usw.

Zurück auf dem Camping beginnt es wieder zu regnen. Glück gehabt, ab ins Trockene.

Der Tag danach, Regen, Regen, das gibt einen faulen Tag.

Am Abend geniessen wir ein Raclette.

Also wir  endschliessen uns das Vorzelt originalverpackt zurückzugeben.

Am andern Tag gehen wir zum , gefühlten 10 mal, zu Obelink.

Unser Freund Röbi hat uns die Seiten- und die Vorderwand für die Markise von Obelink empfohlen. Also haben wir es für 370 Euro gekauft.

Aber heute geht es zackig, wir verlassen den Laden  nach 30 Minuten mit einem Safari-Zelt. Wir freuen uns auf das zweite Zimmer.

Ich könnte noch tagelang bei Obelink stöbern, aber Claudia hat genug J.

Bei schönstem Wetter nehmen wir Kurs Richtung Koblenz.

Leider stehen wir wegen eines Unfalls 20 Minuten im Stau.

Wieder an der Mosel auf dem Camping Clause übernachten wir nur einmal. In der Nacht fällt die Temperatur auf 5 Grad runter und am Morgen hat es Nebel, der Herbst kommt.

Aber als die Sonne hervor guckt, sind wir wieder bei 22 Grad.

Nach einer 35 km Fahrt sind wir wieder auf dem Stellplatz in Lösnich,

es zieht uns immer wieder dahin.

Na dann schauen wir mal ob das Safarizelt auch passt.

Super, zum Glück, wir haben genau das Richtige gekauft.

Wir freuen uns auf unsere neuste Investition.

Zur Feier des Tages grilliere ich ein Poulet auf dem Grill und Champignons mit Gorgonzola gefüllt.

Am Morgen ist es kühl und neblig. Die Sonne lässt sich bis 11 Uhr Zeit, aber dann, wunderbares Herbstwetter.

Wie fahren mit Gnagi durch die Rebberge nach Bernkastel.

Mit dem Schiff machen wir eine Rundfahrt auf der Mosel. Am Abend essen wir einen leckeren Fischspiess.

Unser Stellplatz hat Zuwachs bekommen, er platzt aus allen Nähten.

Am Wochenende ist in Lösnich Weinfest.

Das Fest ist klein aber fein. Leckeren Spiessbraten und Reibekuchen, süffigen Wein, geniales Wetter, was will man mehr.

Um 21 Uhr schauen wir uns noch das Feuerwerk an. Danach ab ins kuschelig warme Muiggiloch.

Am Sonntag leert sich der Stellplatz langsam wieder.

Gerold kommt am Nachmittag mit seinem Rollstuhl angefahren und erzählt von Norwegen, dass er im Sommer immer für 3 Monate bereist.

Den Abend lassen wir mit einem Glas Rotwein und etwas feinem vom Grill ausklingen.

Den Abend lassen wir mit einem Glas Rotwein und etwas feinem vom Grill ausklingen.

„Kommt doch zu uns rüber , es gibt Spiessbraten“ sagt ein Nachbar.

Das ist lieb, aber wir haben schon gegessen.

Dann kommt wenigstens zum Probieren.

Also gut, wir kommen.

Der Braten der nur mit Salz, Pfeffer  und Zwiebelringe eingelegt wird, ist wirklich gut.

Ich mache dann dieser Runde, ein Nidwaldner Kaffee  Träscht, das kennen Sie nicht.

Den Old Williams den wir noch auftischen, nehmen wir nicht mehr mit, den wollen Sie uns abkaufen.

Ein Geschenk von uns.

Am nächste Tag geht die Reise weiter. Kurz nach der Abfahrt gibt es einen fürchterlichen Knall. Was war denn dass, der rechte Rückspiegel ist eingeklappt, das Spiegelglas hing nur noch an den Kabel runter. Was ist, ich hatte ja genügend Platz. Ein Mann kommt nach vorne und gibt uns Bescheid dass bei Ihm nichts kaputt ist. Ich hab unseren Spiegel Notbedürftig mit Klebeband repariert.

Auf dem Camping ist mir ein Licht aufgegangen als ich das 3 cm Loch an der Vorderseite des Rückspiegel sehe.

Der Vollpfosten hat bei meiner Vorbeifahrt seine Wagentüre aufgemacht ohne nach hinten zu sehen.

Mein Lehre : Wenn was geschieht immer das Fahrzeug an Ort und Stelle stehen lassen, aussteigen, Alles anschauen und Beurteilen. Auch wenn 10, 20, oder 50 Fahrzeuge hinten warten.

Bedeckter Montag, wir fahren weiter nach Pforzheim auf den Camping Bad Liebenzell.

Wir können wieder mal nach Herzenslust duschen!

In Lösnich haben wir ja auch geduscht aber draussen mit der Solardusche.

Auf dem Platz sind ein Paar aus Ibach SZ, die haben ein Cousin in Stans.

Ein anderer Camper fragt uns, ob es uns an der Mosel nicht gefallen hat. Die Welt ist so klein, er war auch in Lösnich auf dem Stellplatz.

Vom Stellplatz in Sigmaringen haben wir eine super Aussicht auf das Schloss.

Wir waren vor 2 Jahren mal hier. Jetzt ab ins Städtchen.

Heute ist Tag der Einheit. Am Abend gehen wir zum Chinesen essen.

Claudia nimmt knuspriges Poulet- ich knusprige Ente mit Zwiebeln und Lauch.

Einfach ein Gedicht.

Am Freitag müssen wir leider die letzten 100 km in Angriff nehmen. Schade , das Wetter lädt ein, zum Campen und Geniessen.

In Stockach legen wir beim Campershop einen Stop ein.

An Der Grenze in Schaffhausen verzollen wir noch unsere neuen Velos.

Leider sind unsere Ferien für dieses Jahr zu Ende. Es war schön, erholsam und kurzweilig.

Weitere Fotos findest Du im Fotoalbum!!!!!!