Samstag 17. Feb

4:30 Uhr und wir sind schon wach! Was ist denn los.

Jeeee !!! Unsere 4 wöchigen Ferien beginnen.

Claudia schaut noch den Super G Frauen (Olympiade Südkorea).

Wir nehmen es uns gemütlich, noch den Rest laden und mein Schatz füllt den Wassertank.

Es ist regnerisch und kühl. Zeit dem trüben Wetter adieu zu sagen.

Um 11:45 Uhr geht’s Richtung Nidwalden zum Kaffeeschwatz bei Claudia’s Eltern.

Am Abend gehen wir mit Odermatt’s , Kudi und Susi im Sternen essen.

Vor dem Schlafen genehmigen wir uns bei Roli noch einen Schlumi.

In der Nacht wird es bitter kalt und es schneit bis fast „z’Bodä“ Brrrrrrrr. Gut haben wir eine Heizung.

Nach dem z’Morgen  fahren wir ins Tessin. In Airolo hat es viel Schnee aber die Sonne scheint.

Zwischen Bologna und Livorno übernachten wir auf einem Gratis-Stellplatz.

Am anderen Morgen erwachen wir bei 7 Grad und Sonnenschein.

213 km bis Livorno, da wollen wir die Fähre nach Palermo nehmen.

Auf der Autostrada hat es wenig Verkehr und wir kommen gut voran. Noch rasch eine neue VIACARD bei der Tanke kaufen und weiter geht’s.

Beim nächsten Stopp nehmen wir die Stühle raus und geniessen die Sonne.

In Livorno angekommen suchen wir die Fähre Grimaldi. Und suchen und suchen.

Endlich in letzter Minute(auf dem Ticket steht last Minute), rasch das Ticket kaufen und ab auf das Schiff. An Bord war alles super.

Dienstag 20. Feb

Am Dienstag 19 Uhr fahren wir in Palermo von der Fähre. Dank dem Navi finden wir gut zur Stadt hinaus. Wir peilen den Camping Degli Ulivi, zirka 15 km außerhalb von Palermo westlicher Richtung, an.

Leider ist Axel aus Deutschland nicht mehr auf dem Camping. Wir haben ihn letztes Jahr da kennengelernt.

In der Nacht regnet es.

am andern Tag

Am Abend gibt es leckere Knoblauch-Spaghetti.

In der Nacht regnet es nicht mehr.

Eigentlich ist der Plan heute nach Marsala zu fahren, doch das schlechte Wetter hält uns davon ab.

Wir entscheiden uns quer runter nach Agrigento zu fahren, da sollte das Wetter besser sein.

San Leon

Siehe da, Ria und Beat sind wie letztes Jahr wieder auf dem Camping Tre Tempi.

Sie habe uns zum Café eingeladen.

Am Abend gehen wir gemeinsam ins Dorf zum Essen. Claudia hat feinen Schwertfisch bekommen und ich geräuchter Fisch und Pizza Frutti de Mare, sehr lecker. Ria nimmt auch gräuchter Fisch und Beat Pizza. Wein, Mineral und das alles für 70 Euro. Der Cafe geht auf’s Haus.

In der Nacht kommt ein Gewitter auf .

Diese Familie aus Paris ist ein Jahr mit den Velos unterwegs.
Portugal, Spanien, Marokko, Italien haben sie schon hinter sich.
Jetzt noch Sizilien bis Albanien und zurück über die Schweiz.
Das alles mit Zelt.

Punta Braccetto

Weiter geht’s nach Punta Braccetto auf den Camping Baia die Coralli der direkt am Meer liegt. Für 18 Euro mit eigenem WC und Dusche inkl. Strom kann man nicht viel sagen.

In dieser Gegend hat es viele Treibhäuser.

Jeden Morgen kommt der Bäcker auf den Platz mit frischem Brot und Brötchen.

3 mal in der Woche fährt ein  Verkäufer mit frischem Gemüse, Früchten und Eier vor .

Endlich können wir am Abend den Grill anschmeißen.

am nächsten Tag

Heute haben wir super Wetter. Wir spazieren dem Strand entlang zum Mini-Markt und geniessen das warme Wetter. In der Schweiz ist es saukalt. Es soll minus 15 Grad sein.

unser nächstes Ziel, Marzamemi

96 km geht’s nach Marzamemi. Bei einem Stop sieht Claudia dass unser Pisse-Tank herunter hängt. Wie leeren Ihn und ich montiere ihn wieder. Ich denke das sich die Gurten bei einem Schlagloch verschoben haben.

Wir finden einen kleinen Camping außerhalb des Orts.

Ich wollte mit Strom, aber als ich unsere Kaffemaschine in Betrieb nehme knallt es den Schütz raus. Das waren sicher nur 3 A Leistung, also verzichten wir auf den Strom den wir extra bezahlen. Wir haben uns schließlich  eine 100er Lycium Batterie zugelegt und mit Solar, bei diese Sonne überhaupt kein Problem.

Claudia spaziert ins Dorf und ich kümmere mich nochmals um den Tank. Alles in Ordnung.

der Tag darauf

Am nächsten Morgen fahren wir mit den Velos am Hafen entlang ins Dorf.

Wir kaufen getrocknete Tomaten und ein Glas voller Sardellenfilets im Oel.

Die Sardellen liebe ich auf einem Butterbrot. Mhhhh lecker!

Am Nachmittag machen wir Soduko und spielen Rummiclub.

In der Nacht fegt Afrika über uns hinweg. Es donnert und blitzt und der Wind ist heftig.

Am nächsten Morgen ist alles voller roter Sand.

Ausgerechnet gestern hat Claudia die Fahrräder schön gereinigt. Alles für die Katz, die sehen aus wie Anton!

Egal dafür haben wir jetzt geniale Temperaturen, so warm war es bis jetzt noch nie.

Morgens um halb Neun schon 18 Grad. Jeeehh!

die schöne Stadt NOTO

Auf dem Weg zur Stadt Noto sehen wir Felder mit Orangen- und Zitronenbäumen in Massen.

Wir fahren hoch zur Altstadt und finden einen Parkplatz.

Bei der Kirche trennen wir uns, da meine Beine nicht mitmachen.

Leider verpassen wir uns wieder mal. Nächstes mal bitte mit Natel.

Siracusa

Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel, die Stadt Siracusa, dampfen wir unser Muiggiloch ab. Der rote Staub ist entfernt und das Womo sieht wieder wie neu aus.

4 km vor der Stadt fahren wir den Camping Rinaura an. In der Rezeption sitzt eine Oma bei der wir uns anmelden. Auf dem Platz ist ein Jahrescamper und wir. Also Platz in Hülle und Fülle.

wir besuchen Siracusa

Heute geht’s mit den Velos ins 4 km entfernte Siracusa. Zuerst besuchen wir den Markt in der Altstadt. Da bin ich auf ein Einkaufsrestaurant gestoßen, das lässt jedes Herz höher schlagen.

Am Markt haben wir frische Erdbeeren gekauft, das kg für 3 Euro.

Mit dem Touri-Bus machen wir noch eine Stadtrundfahrt.

Zurück auf dem Camping genießen wir die Sonne. Zum z‘nacht grillieren wir ein Poulet.

In der Nacht sind Nachbars Hunde über die Abfall-Tonne hergefallen, diesen haben die Poulet Knochen auch geschmeckt.

Auf Omas Plantage dürfien wir Orangen direkt ab Baum pflücken.

Am andern Morgen ziehen wir weiter.

und weiter gehts

Wir fahren nach Brucoli. Als wir den Camping endlich finden ist er geschlossen, sieht nicht so aus dass er noch bewirtschaftet wird. Er wäre schön gelegen.

Weiter nach Acireale auf den Camping Timpa, er ist am Hang gelegen mit schöner Aussicht. Wir treffen auf Schwyzer aus Ilgau.

Am Abend gehen wir ins Camping Restaurant essen. Es schmeckt hervorragend und Große Portionen. In der Nacht beginnt es zu regnen. Zum Glück scheint am Morgen wieder die Sonne.

S.Alessio Siculo

Kurz nach Taormina stoßen wir auf den Camping La Focetta Siculo.

Wir werden von einem freundlichen älteren Italiener empfangen. Er arbeitete früher in Deutschland und ist seit 1978 wieder zurück in Sizilien. Er spricht aber noch sehr gut deutsch.

Hier gefällt es uns sehr gut und so bleiben wir 9 Tage. Das ist ein Ort den wir beim Überwintern sicher längere Zeit nutzen werden.

Rundum hat es viele Hügel mit charmanten Dörfchen.

Das Womo stellen wir direkt am Meer ab.

Wir lernen Röbi und Silvia vom Kanton St. Gallen kennen. Die beiden leben im Womo und reisen herum.

Das Wetter ist traumhaft, wir sitzen morgens um 9 Uhr im T-Shirt draußen.

Am Mittwoch gehen wir alle zusammen an den Markt.

Wir bekommen von Röbi und Silvia den Roller für einen Ausflug.

Die Fahrt geht auf ca 1000 m hoch zum Monte Kalfa. Immer um 11:50 Uhr singt jemand „ Ave Maria“ aus dem Glockenturm.

Neuer Tag neues Glück

Das mit dem Glück war wohl nichts.

Wir wollen heute mit den Velos zur ältesten Kirche auf Sizilien radeln.

Als wir losfahren wollen habe ich hinten einen Platten, sch……. !

Röbi hat zum Glück einen Flickschaum bei sich den wir gleich testen.

Super die Fahrt kann beginnen. Wir fahren am Fluss entlang bei geringer Steigung auf einem Fußweg.

Nach ca. 45 Minuten erreichen wir die Kirche. Sie ist sehr schön, ohne Schnickschnack.

Bei der Rückfahrt halten wir auf einem Picknick Platz. Ich habe Bier, Salami und Brot mitgenommen, da staunt der Röbi! Habe ihm gesagt, ich gehe nie ohne Futter auf die Tour.

Aufbruch, nein, Schei……? Schon wieder Platten. Jetzt ist es endgültig, beim Ventil aufgerissen. Ich übernehme das Velo von Claudia und fahre mit Röbi nach Hause.

Claudia und Silvia machen einen 5 km Fußmarsch.

Danach kommt das Velo zum Mech.

Am Abend laden wir Silvia und Roberto zum Znacht ein, es gibt Braten vom Grill mit Pasta und Salat, lecker.

Am anderen Tag können wir das Velo wieder holen und bezahlen dafür 10 Euro.

Danach gehen wir feinen Fisch einkaufen. Schwertfisch, Thon, Calmares gefüllt, Muscheln, Crevetten, frische Sardellen gefüllt und ein Barsch. Das gibt eine geiles Fischbuffet.

Zurück auf dem Camping begrüßen wir einen neuen Nachbar. Er ist Italiener und sagt, wir können uns in schwitzerdütsch unterhalten. Er hat viele Jahre im Glarner Land als Gipser gearbeitet.

Übers Wochenende füllt sich der Camping mit Italiener, das Wetter ist ja perfekt, 25 Grad ist es heute.

Claudia macht einen langen Spaziergang am Meer. Am Nachmittag fahren wir mit den Velos ins Nachbardorf.

Savoca und Taormina

Tags drauf dürfen wir nochmals den Roller haben. Wir fahren nach Savoca  da wurde der Film mit Il Patrone gedreht. Ein kleines Nest am Hang, aber sehr schön. Danach fahren wir in die wunderschöne Altstadt von Taormina. Die Altstadt klebt am Hügel. Prachtvolle Aussicht aufs Meer. Viele Souvenir Läden und enge Gassen. Man kann den schneebedeckten Ätna von hier gut bestaunen.

Zurück auf dem Camping gibt es einen Apéro. Als Claudia Bier holt traut sie ihren Augen nicht. Ria und Beat stehen vor ihr, so eine Überraschung. Die Zwei fahren auch immer diesen Camping an wenn sie vom Festland kommen und wieder gehen.

Am Abend sitzen wir noch lange draußen und quatschen.

Röbi, Silvia und wir, reden schon was wir mal für Reisen zusammen machen.

Abschied

Leider heißt es heute für uns, zusammenpacken.

Am Abend müssen wir in Palermo auf die Fähre.

Um 13:30 Uhr nehmen wir die 260 km unter die Räder.

Wir verabschieden uns von Ria, Beat, Silvia und Röbi.

Alle sind zuversichtlich dass wir uns irgendwann und irgendwo wieder sehen.

Claudia hat ein Treffen mit Röbi abgemacht. Im März 2021 hier auf dem Camping.

Zum Glück dürfen wir noch einmal Sonne tanken, denn die Wettervoraussichten fürs Wochenende, in der Schweiz sind verschissen.

17 Uhr treffen wir in Palermo ein. Wir parkieren auf einen überwachten Parkplatz.

Das Ticket für die Fähre nach Genua kostet 284 Euro.

Claudia und ich spazieren noch in der Stadt umher denn man kann erst ab 21 Uhr auf die Fähre fahren.

Am Donnerstag um 20 Uhr haben wie dann wieder festen Boden unter den Füssen.

Es sind noch 447 km bis nach Hause.

Bei der Ersten Autobahn-Raststätte wird aufgetankt und eine neue Viacard gekauft.

Jetzt heißt es einen Schlafplatz suchen, den wir kurzdarauf finden.

Es beginnt leicht zu regnen.

Am andern Morgen fahren wir bei Sonnenschein weiter. Bei Mailand haben wir kurz Stau, danach geht’s zügig voran. Im Tessin Ambri, Airolo hat es noch viel Schnee.

Im Mätteli in Seedorf möchten wir Poulet im Chörbli essen, leider hat es auf weiteres geschlossen.

Dann eben nach Attighausen in die Burg.

In Stans holen wir unsere tiefgekühlte Wildsau (von Kurt) bei meinen Schwiegereltern ab.

Danach in unser trautes Heim in Neftenbach.

Wir haben jede Sekunde, jeden Sonnenstrahl und den ganzen Rest genossen.

 

Y  LOVE  SIZILIEN

Weitere Fotos findest du im Fotoalbum.