Reise nach Tschechien

24. Sep, 2017

19. August 2017

Beginne unsere Ferien. Kein dämlicher Wecker, der dir den Tag schwer macht!

Endlich geht unser nächstes Abenteuer los. Das Ziel ist die Stadt Prag in Tschechien.

Am Samstag fahren wir Stans im Kt. Nidwalden an. Alle zwei Jahre wir  die Schmidgasse – Kilbi durchgeführt. Immer wieder treffen wir hier alte Bekannte und Freunde.

Um ca zwei Uhr morgens gehen wir in unserem WOMO schlafen.

Am andern Morgen sind wir bei Brigitte und Roli zum Frühstück eingeladen.

Danach machen wir und  auf den Weg Richtung München.

Die Route führt uns über den Sattel. Leider ist da eine Umleitung und wir werden nach Aegeri und über den Raten umgeleitet. Wir haben ja Ferien!

An einer Raststätte, nahe der Östreichischen Grenze, kaufe ich 2 Vignetten. Ich habe die Verkäuferin noch gefragt ob ich für den Hänger auch eine brauche, sie antwortete mit ja obwohl diese dämliche Vorschrift nur in der Schweiz üblich ist.

In Leutkirch DE übernachte wir auf einem Stellplatz beim Hallenbad.

Auf dem Platz neben uns steht ein Tisch mit 11 Stühlen. 2 Stunden später kommen zwei Ehepaare und etwa 7 Kinder. Seit Ihr zu Fuss da oder was.

Er antwortet: unser Womogetriebe ist defekt und wird repariert, und das am Sonntag. Ich kann es ca um 12 Uhr in der Nacht abholen.

Die ganze Sippe sitzt da am Tisch und machte Spiele um die Zeit tot zu schlagen.

Den Kindern schenke ich Schweizer Schokolade, die wir immer dabei haben.

Am anderen Tag führte uns die Route nach Salzburg auf den Schloss Camping.

Mit Whats App informierte ich Christine und Wolfgang, eine Bekanntschaft in Hamburg, die in Salzburg leben.

Leider hatte sie keine Zeit für uns. Beim Haus hatten sie einen Wasserleitungsbruch.

Christine hat mir Fotos gesendet, sah schlimm aus.

Mit dem Velo besuchen wir am andere Tag das Schloss Hellbrunn, da hat es lustige Wasserspiele, grosser Park mit Blumen, Teiche mit Wels, Forellen und Karpfen.

Am Abend wird Grilliert. Nach einem Schwatz mit dem Nachbarn hat er und seine Adresse in Kernten gegeben, er habe Platz und wir sollen ihn mal besuchen.

Linz ist unser nächstes Ziel. In der Nähe finden wir den Stellplatz Hofmühle mit Restaurant.

Wir stossen mit einem Campari Orange auf meinen Geburtstag an.

Danach gehen im Restaurant essen, na ja, der Magen ist voll.

Nach dem Grenzübertritt haben wir an einem Strassenstand frische Steinpilze gekauft, die waren lecker.

In Tschechien visieren wir  Frymburk an, haben da ein Camping  ausgesucht.

Der Camping ist unter Holländischer Führung und kostet 31 Euro pro Nacht.

Wir haben uns das Gelände angeschaut, das Duschen kostet extra.

Ich glaube die möchten mit der Kohle Windmühlen kaufen! J

Wegen des hohen Preises haben wir uns endschlossen weiter zu Fahren.

5 Km zurück und wir haben einen Platz direkt am See für 21 Euro.

Wir erkunden die Umgebung. Man kann schön dem Ufer entlang laufen und Fahrrad fahren.

Gegen den Abend füllt sich der Camping langsam. Hier ist es total cool überall wird Feuer gemacht, grilliert und für musikalische Unterhaltung ist auch gesorgt.

Am nächste morgen müssen wir um parkieren da wir zwei Plätze beschlagnahmt haben.

Aber mit dem Womo ist das schnell gemacht.

Claudia läuft dem See entlang und ich mit dem Kickboard, da ich nach einer Zeit Schmerzen im Bein kriege.

Nach der Rückkehr genehmigen wir uns ein Bad im Lipon – Stausee.

Heute Samstag fahren wir weiter, 160 km bis Koublova. Die Route führt durch eine sehr ländliche Gegend. Hier hat es sehr viele Wälder, dann und wann kommt ein kleines Dorf mit farbigen Häuser.

Auf den Flüssen sind viele Kanuten. Wassersport soll hier sehr beliebt sein.

Es sind auch viele Seen vorhanden, unser neues Biwak liegt an einem Stausee.

Bei der Ankunft messen wir 31 Grad Luft Temperatur, also nichts wie ins Wasser.

In Tschechien ist das Campen mit Zelt noch voll angesagt, es hat wenige Wohnwagen und Womo.

Der Camping ist riesig. Am Abend geht die Post ab .Für die Kinder hat es einen Fun-Park,

einen kleinen Markt, Discomusik und ein Feuerwerk.

Nach einer Woche leeren wir unser neu eingebautes Trenn – WC Eigenbau.

Kein riechen, und nichts, Sack zu und ab in den Abfall.

Wir würden dieses WC niemals mehr hergeben, total saubere Sache, einfach der Knaller.

Tage darauf.

Jetzt sind es nur noch ca 90 km nach Prag. Es hat wenig Verkehr und so ist unser Ziel schnell erreicht.

Wir fahren auf den Camping Perakova. Der Camping ist klein aber fein, man hat das Gefühl zu Hause im Garten zu sein.

Auf die Velos fertig und los, ab in die Stadt. Wir fahren an die Moldau, dieser entlang bis zur City.

Wouuuuu!!! Prag ist wunderschön.

Wir schauen uns bei schönstem Wetter die Altstadt an.

Zu Hause auf dem Camping spielen wir Rummykub.

Tags darauf radeln wir bei 28 Grad wieder in die Stadt. Bei einer Schifffahrt lernen wir Prag auch noch von einer anderen Seite kennen.

Danach laufen wir über die berühmte Karlsbrücke die uns schon vom Wasser aus beeindruckte.

Ein kühles Bier im Schatten einer Gartenwirtschaft kommt uns gerade richtig.

Am dritten Tag nach Prag kommen wir uns schon bald wie Einheimische vor.

Wir finden einen Weg der führt fasst die ganze Streck an der Moldau entlang.

Heute sehen wir uns auch noch das tanzende Haus an.

Auf einem grossen Platz hat`s Fress -Stände, unteranderem grillen die Pragerschinken.

Genau das Richtige für mich!! War super fein, lecker und saftig.

Auf dem Rückweg nach Hause (Camping) sehen wir noch den Kanuten im Wildwasserkanal zu.

Tschau Tschau Prag es war wunderschön!!!!!

Am späten Morgen fahren wir die 100 km nach Pilsen. Da angekommen fegt ein heftiges Gewitter über uns hinweg, es giesst aus Kübeln.

Wir schauen uns den Camping an, alles super schön und am See. Aber da hat es nur Wiese

Und Wiese liebt unser Womo bei Regenwetter nicht, (Schlammbada, einsauffen, ackern usw.), also fahren wir nach einem „Schneugi- Plättli) weiter.

Bayreut liegt 170 km entfernt und das steuern wir an, er hat eh Dauerregen.

Kurz vor der Grenze zu Deutschland tanken wir das Muiggiloch noch voll mit Diesel und Gas.

Seit unserer neuen befüllbaren Gasflaschen, das erste mal.

Da wir nach dem Tanken immer noch tschechische Krone  haben kaufen wir Zigaretten für Claudia und da ich nicht mehr rauche, für mich eine Pulle voll Rum.

Wir haben eine ständige Begleitung bei uns, der Regen.

In Bayreut stellen wir uns auf den Stellplatz bei den Lohngrin Thermen, da waren wir auch schon.

Die Tageskarte für die Thermen kostet zur Zeit 6 Euro und Claudia bucht auch gleich eine Rückenmassage da sie schon einen Monat Hexenschuss hat.

Andertags gehen wir mit dem Bus in die Altstadt von Bayreut.

Im Café fein „z’mörgälä“ und dann durch die Altstadt schlendern.

Am Sonntag fahren wir weiter.

Per Zufall finden wir in Feuchtwangen einen Gratis- Stellplatz de vor 2 Jahren erstellt wurde. Gut gelegen an einer Einkaufsstrasse, Sportplatz und Freibad.

Claudia kaufte bei Lidel Duvettanzüge das Stück für 13 Euro.

Wir haben Spezialmasse und endlich welche gefunden.

Nach 4 Tagen geht’s weiter, wieder mal zu unserem Freund Dieter nach Peterzell.

Wie immer fein gegessen.

Am anderen Morgen, letzte Etappe nach Hause.

Es war  wieder ein Top Abenteuer.            

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